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Als Houeï-nêng zum Tempel von Fa-hsing kam, begegnete er einigen Mönchen, die über Gebetsfahnen diskutierten, die im Wind flatterten. Der eine sagte: "Die Fahnen sind unbelebte Objekte und es ist der Wind der sie bewegt." Darauf entgegnete ein anderer: "Die Fahnen, wie auch der Wind, sind beide unbelebte Objekte und ihre Bewegung ist eine Unmöglichkeit." Ein dritter protestierte: "Die Bewegung ist eine bestimmte Kombination von Ursachen und Abhängigkeiten!" Ein vierter schlug eine andere Theorie vor: "Überhaupt sind es nicht die Fahnen, die im Wind flattern, es ist der Wind, der sich durch sich selbst bewegt." Die Diskussion wurde ungemein lebendig, bis Houeï-nêng sie mit dieser Bemerkung unterbrach:

"Es ist nicht der Wind, es sind nicht die Fahnen, es ist euer Geist der sich bewegt."
("Essais sur le Bouddhisme Zen", D.T. Suzuki)

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